Snooker, Geschichte und Entwicklung
Snooker, eine Variante des Billard als beliebte Sportart. Lesen Sie die Entwicklung und den geschichtlichen Hintergrund.

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Schon sehr lange begeistert Snooker seine Fans. Doch woher kommt der Name Snooker und wie lange gibt es diese Sportart schon? Der Name Snooker kommt aus einer Spielsituation, welche im Billard vorkommt. Dabei befindet sich zwischen dem weißen Ball und dem Ball der angespielt werden muss ein Hindernis (ein anderer Spielball). Der Spieler kann also den Spielball nicht direkt anspielen und muss sich eine andere trickreichere Lösung einfallen lassen. Aus dieser Situation, in der ein Hindernis den Ball sperrt entwickelte sich der Begriff Snooker, der gleichbedeutend für „jemanden behindern“ Auch jetzt noch wird dieser Umstand bei einer Partie durchaus noch so genannt.
Der Spieler wird gesnookert, bzw. er braucht Snooker, um die nötigen Punkte zu erreichen.
Während Billard schon recht früh erfunden wurde (ca. 15. Jahrhundert), wurde Snooker erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt. Als Ort für die Erfindung wird immer wieder Indien genannt und zwar weil die britischen Streitkräfte zu dieser Zeit dort stationiert waren. Diese spielten eine Variante des Billards, welches sich Black Pool nannte und fügten den 15 roten Bällen nach und nach die färbigen Bälle dazu um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen und das Spiel abwechslungsreicher zu gestalten. Während anfangs noch keine einheitlichen Regeln für das Spiel Snooker existierten, wurde mit Ende des 19. Jahrhunderts die sogenannte „Billard Association“ gegründet, welche weltweit einheitliche Regeln für Snooker aufstellte. Aber bis es die heute gültigen Regeln gab, sollte wieder einige Zeit vergehen, so wurden die Regeln für den blauen und den braunen Spielball erst knapp 20 Jahre später aufgenommen. Weitere Informationen zum Thema Snooker finden Sie auf bilpo.
